Ich liebe Räume, liebe Interieur, Architektur und Design - doch nicht minder faszinieren mich Chaos und Fülle, weil Zustände die Geschichten der Bewohner erzählen. Weil hier der Vorher-Nachher-Kick meiner Arbeit besonders deutlich wird. 

Mich rufen jene, die sich erschlagen fühlen, weder Luft zum Atmen haben noch Struktur und Ordnung schaffen können. 

Bereits beim Betreten eines Zimmers sehe ich das Ergebnis vor mir. Auf ein Gespräch und ein Käffchen beim Kunden folgt dann die entscheidende Frage: 

Was MUSS bleiben?

(niemals frage ich, was gehen darf, denn das Ergebnis wäre ein völlig anderes)

 

Tenor: Gestern war Raum - Heute ist Zuhause!

  • Zuhause darf kein Zufall sein!
  • Auf mehr Mensch im Raum und mehr Raum im Menschen!

 

Seit 2006/7 darf ich Kunden auf ihrem Weg zum ersehnten Wohn- und Wohlgefühl begleiten, manchmal sogar darüber hinaus - durch ihre LEBENS-RÄUME.  

Ich möchte, dass Menschen ohne Scheu und Scham auf mich zukommen, sie keine Angst haben, sich mir zu zeigen und sich mir zu öffnen. JEDER Zustand ist mir vertraut und ich heiße ihn 'herzlich willkommen'.

Einrichter lieben das Finden schöner Dinge, um leeren Räumen ein Gesicht und Charme zu verleihen. Bei mir ist es das Gegenteil: mir liegen die eingerichteten, überfüllten Räume am Herzen. Sie will ich leeren, will das, was bleiben muss, neu (an)ordnen, nachdem wir aufs Wesentliche reduzierten und in die Verwandlung gehen können. Mitunter heißt das, Räume miteinander auszutauschen.  

  

DAS LOSLASSEN!

WEG DAMIT!?

Hinfort mit Ungeliebtem, Kaputtem, Doppeltem, Überflüssigem; mit Halbherzigkeiten und Kompromissen - wir sind auch keiner! Weg mit allem, was Stress erzeugt, mit dem 'Zuviel', das uns in Wahrheit den Mangel aufzeigt und uns den Weg zur wahren (!) Fülle versperrt...weg mit dem, was uns nach unten drückt statt schweben lässt. Unterm Strich:

weg vom HABEN - hin zum SEIN!

 

Loslassen ist ein Prozess - bei besonderen Lebensumständen oder nach Schicksalsschlägen zwingt er sich uns sogar auf. Nach Trennungen - Tod - Umzügen - nach Verlusten und Veränderungen können wir hadern ODER den Schicksalsschlag als Chance annehmen, uns auf eine neue (gute) Richtung einzulassen. Und so sehr uns besonders der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und lähmt: WIR LEBEN WEITER! SO hätte es auch jener Mensch gewollt, der vor und von uns gehen musste. 

 

"Auf etwas verzichten zu müssen, ist Bestandteil des Glücks" (Bertrand Russell)

"Wir brauchen nicht mehr Zeug, wir brauchen mehr Zeit" (David Precht)

"Wenn du loslässt, hast du beide Hände frei" (Weisheit)

 

Erlebtest du je das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit beim Loslassen von Zwängen, Druck und Ängsten? Das 'losgelöst sein' von allem, was (schon lange) nicht (mehr) zu dir gehört? Von dem, was nicht (mehr) sein soll, weil du weder Glück, Schönheit und Zufriedenheit damit verbindest?

 

Innere Leere lässt sich nicht durch äußere Fülle kompensieren!

  

UNSER ZIEL:

  • Es bleibt nur das, was auch sein soll / muss!
  • WAS möchtest du zukünftig anziehen? WOVON hättest du gern (endlich) mehr, am besten viel? 
  • Was wir kaufen, liegt im Außen, befriedigt den Kick für den Augenblick - als Kompensation für ein Gefühl des Mangels an anderer Stelle.
  • Unverkäuflich sind Leidenschaft und Hingabe - DAS berührt unser Inneres - DANACH sehnen wir uns, DAS ist wahrer LUXUS! 

 

AM ANFANG WAR ... DER RICHTIGE GEDANKE! 

Unser Umfeld (Menschen; Dinge) spiegelt uns, wie wertvoll wir uns sind - oder eben nicht!

Wenn das Hinsehen wehtut, bin ich da, weil auch ich mir wünsche, dass du dir Lebensfreude Stück für Stück zurückeroberst. Fülle und Chaos können isolieren. Und Isolation führt zur Einsamkeit. Einsamkeit ist nicht bewusst gewählt, sie unterscheidet sich von der Wahl, 'allein' sein zu wollen. 

 

Kleines Warmup:

Auf welche 10 Dinge in jedem deiner Räume würdest du niemals verzichten wollen? Warum nicht? 

Test: Kippe eine volle Schublade aus und sortiere nur das Nötigste / Liebste wieder hinein. Achtung: Mache das nicht umgekehrt und fische NICHT aus Vollem etwas raus!

 

Was tut dir am meisten weh? Das 'Festhalten' oder die Vorstellung vom 'Loslassen'?  

Welcher Anlass führte DICH gerade JETZT zu mir?

 

Schön, dass du mich bis hierher gelesen hast. Ich freue mich auf deine Entscheidung.

Conni Köpp