Wir laufen fast täglich an ihnen vorbei. Schaufenster jeder Couleure. Im schönsten Falle schauen wir mal rein und bleiben vor Entzücken stehen. Im schlimmsten aber nehmen wir das Fenster nicht mal wahr oder schütteln innerlich den Kopf.

Ein Geschäft sollte ähnlich betrachtet werden wie ein Zuhause. Vor der Tür beginnt bereits die herzliche Einladung ins Innere. Wodurch? Windlicht, Fußmatte, Pflanzenkübel, Farben...

Das Schaufenster ist die Bühne der Darstellung. Weckt es Emotionen und Neugierde oder erfüllt es lediglich den Zweck? Beispiel Bettengeschäft:

man könnte natürlich einen Stapel bunter Bettwäsche aufeinander packen.... oder aber wir schaffen eine Szene, in dem wir ein Bett aufbauen, eine Tapete oder ein schönes Rollo herunter lassen, Hausschuhe, Morgenmantel und Teddy dazu....wissen Sie, was ich meine?

Wäre ich selbst ein Ladenbesitzer, ich täte wahrscheinlich kaum noch etwas anderes, als vorüberziehende Passanten immer wieder mit neuen Schaufenster-Szenen zu überraschen. Damit Sie aber auch noch hinterm Tresen stehen können, überlassen Sie das alles gerne mir. Neuanschaffungen sind oft noch nicht einmal vonnöten!