Bei einem meiner ersten Einsätze räumte die Kundin mit mir 6 (!) blaue Müllsäcke aus der Küche!
Altlasten: Abgelaufenes, Kaputtes, Doppeltes, Unansehnliches, Nippes. Ich hatte uns spielerisch den Auftrag erteilt, eine repräsentative Küche zu gestalten, es würden gleich 20 (imaginäre) Besucher kommen, die sich über Musterküchen informieren wollen. Der Blick verschärfte sich, und so gehemmt es zunächst begann, so 
schwungvoll ging es weiter, je intensiver das Gefühl der 'Befreiung' als überwältigend empfunden wurde! - Horten für schlechte Zeiten und Eventualitäten? Je mehr Schränke wir zum Aufbewahren haben, desto verlockender, sie auch zu füllen! Einkaufen, verstauen, einkaufen, verstauen - und dabei wurde der letzte Vorrat nicht einmal verbraucht. Es gilt, Ordnungssysteme in den (nicht zu vielen) Schränken zu finden, um 1. leichter putzen und 2. leichter hervorziehen zu können oder zumindest einen Überblick zu behalten, damit nichts einfach so vor sich hinschimmeln kann, weil es sich unserem Blickfeld entzog. Nicht vergessen: was nicht sichtbar ist, ist trotzdem noch spürbar: Fülle und Chaos!