Viele Trennungen tun weh, wenn man erkennt, wie weit man sich vom Zauber des Anfangs entfernt hat.

Viele Trennungen sind auch schmutzig, und man scheint den Zauber bereits gänzlich vergessen. Manchmal aber scheint eine Trennung die einzige Form in die eigene Freiheit. Noch ist sie ungewohnt, doch muss sie es nicht bleiben. Sie ist eine Chance,...

 

... ein Segen und zugleich ein Befreiungsschlag!

Schön, wenn nach Trennungen weder Bösartigkeit noch das Ego gar nicht erst aufkeimen und man sich einfach ziehen lassen kann, gemeinsam reflektiert und eben respektiert! 

Sind Kinder betroffen, brauchen diese ihre Eltern jetzt erst recht als Vorbilder im Umgang miteinander in dieser Ausnahmesituationen. Was immer sie erfahren, es wird gespeichert und sie eines Tages beeinflusst und geprägt haben. Was lernten sie im Umgang mit Trennungen?  Eltern sind für Kinder Vorbilder - wie sehr sie es tatsächlich sind, zeigt sich, wenn alles aus dem Ruder läuft, und jetzt erst recht! Achtsamkeit ist das Zauberwort. Eltern sind keine Heiligen, sie machen Fehler und schätzen Dinge auch falsch ein. Doch eines muss bleiben: das Gespräch, die Auseinandersetzung und der Respekt. Handeln wir aus dem Ego heraus oder aus eigener Überzeugung?  

 

Einer geht und nimmt viel mit, packt ein, was er zu fassen kriegt und rechnet auch noch auf und ab. Ein anderer trennt sich "wahrhaftig" und geht mit leeren Taschen - er freut sich auf den NEUanfang. 

In 8 Jahren kam ich auch, wenn Menschen ihr Inventar aufteilen wollten, ohne sich zu bekriegen. Und ich wurde als "Mentor" gerufen, wenn ein Paar zusammen ziehen wollte, doch feststellen musste, wie unterschiedlich Vorstellung, Geschmack und vorhandenes Mobiliar auseinander klafften. Hier einen Weg zu finden, und besonders zu verstehen, warum man eigentlich zusammen leben will... wundervoll!

 

Was immer es ist - eine Chance gibt es für beide Seiten, auch wenn sie sich nicht beiden sofort erkennbar scheint. Rufen Sie mich, bevor die Fetzen fliegen, oder während dessen, bzw. wenn alles vorbei ist. Welche Spuren möchten Sie verwischen, was auflösen und was neu entwickeln? Was täte mehr weh: das Loslassen oder das Festhalten?

 

Auch und besonders nach dem Tod eines geliebten Menschen beginnt das Leben noch mal neu; vor allem aber geht es weiter! Und wenn wir mit dem Geliebten, den wir verloren, kommunizieren, ihn fragen könnten, was wir von ihm aufbewahren sollen, was würde er sagen? Ich habe im Laufe meiner Einsätze darauf viele unterschiedliche Antworten bekommen. Auch hier bin ich ganz dicht an Ihrer Seite, wenn es um den Schritt geht, die Sachen des Verstorbenen noch einmal in die Hand zu nehmen, bevor sie losgelassen werden. Empathie und Sensibilität, das Herz am rechten Fleck und das Ohr, um auch zwischen den Sätzen zu hören - ich schrieb bereits ein Buch über den Tod - Autorin & Einrichterin, ich glaube, damit zwei wichtige Bereiche abdecken zu können, damit Sie Vertrauen fassen könnten. 

 

Fürchten Sie sich nicht vor diesem Schritt. Er soll nicht schwarz sein, nicht von Trauer dominiert, denn ebenso hat er etwas Helles, Reinigendes und Heilendes, ich zeige Ihnen gern, warum!

 

Ihre Conni Köpp