Viele Trennungen tun weh, wenn man erkennt, wie weit man sich vom Zauber des Anfangs entfernt hat.

Viele Trennungen sind auch schmutzig, und man scheint den Zauber bereits gänzlich vergessen. Eine Trennung erfordert Mut. Und Selbstwert. Sie ist mitunter die einzige Form in die eigene Freiheit. Noch ist sie ungewohnt, doch muss sie es nicht bleiben. Viel ehr ist sie die ganz große Chance,...

 

... ein Segen, ein Befreiungsschlag!

Schön, wenn nach Trennungen weder Bösartigkeit noch das Ego gar nicht erst aufkeimen und man sich einfach ziehen lassen kann, gemeinsam reflektiert und eben respektiert! 

Sind Kinder betroffen, brauchen diese ihre Eltern jetzt erst recht als Vorbilder im Umgang miteinander in dieser Ausnahmesituationen. Was immer sie erfahren, es wird gespeichert und sie eines Tages beeinflusst und geprägt haben. Was lernten sie im Umgang mit Trennungen?  Eltern sind für Kinder Vorbilder - wie sehr sie es tatsächlich sind, zeigt sich, wenn alles aus dem Ruder läuft - jetzt erst recht! Achtsamkeit ist das Zauberwort! Eltern sind keine Heiligen, sie machen Fehler und schätzen Dinge auch falsch ein. Doch bleiben müssen: das Gespräch, die Auseinandersetzung und der Respekt. Handeln wir aus dem Ego heraus oder aus LIEBE? 

 

Einer geht und nimmt viel mit, packt ein, was er zu fassen kriegt und rechnet auch noch auf und ab. Ein anderer trennt sich "wahrhaftig" und geht mit leeren Taschen - er ‚freut‘ sich auf den NEUanfang. 


In den 10 Jahren kam ich auch, wenn Menschen ihr Inventar aufteilen wollten, ohne sich zu bekriegen, sie mich als "Mentor" riefen. / Wenn ein Paar zusammen ziehen wollte, doch feststellen musste, wie unterschiedlich Vorstellung, Geschmack und vorhandenes Mobiliar auseinander klafften. Hier einen Weg zu finden, und besonders zu verstehen, warum man eigentlich zusammen leben will... wundervoll!

 

Was immer es ist - eine Chance gibt es für beide Seiten, auch wenn sie beiden nicht sofort erkennbar scheint. 


Rufen Sie mich, bevor die Fetzen fliegen / während dessen / wenn alles vorbei ist. Welche Spuren möchten Sie verwischen, was auflösen und gern neu entwickeln? 

Was täte mehr weh: das Loslassen oder das Festhalten?

 

Auch und besonders nach dem Tod eines geliebten Menschen beginnt das Leben noch mal neu, denn es ist nicht vorbei! Wenn wir mit dem Geliebten, den wir verloren, kommunizieren, ihn fragen könnten, was wir von ihm aufbewahren sollen - was würde er antworten?

Im Laufe meiner Einsätze kamen darauf unterschiedliche Antworten. 

Auch hier bin ich ganz dicht an Ihrer Seite, wenn es um den Schritt geht, die Sachen des Verstorbenen noch einmal in die Hand zu nehmen, bis sie losgelassen werden. 

Empathie und Sensibilität, das Herz am rechten Fleck und das Ohr, um auch zwischen den Sätzen zu hören - ich schrieb bereits ein Buch über den Tod („Frannys Reise“). 

Autorin & Einrichterin - ich glaube, damit 2 entscheidende Bereiche abdecken zu können.

 

Fürchten Sie sich nicht vor diesem Schritt. Er soll nicht schwarz sein, nicht von Trauer dominiert, denn ebenso hat er was Helles, Reinigendes und Heilendes. Ich zeige Ihnen gern, warum! (Ich selbst habe sehr oft schon loslassen müssen.)

 

Ihre Conni Köpp